Für sein Buch „Die Ökonomie von Gut und Böse“ hat Tomáš Sedláček den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres in Deutschland.
Das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen ist zuletzt deutlich angeschwollen. Laut einer Studie des US Sif setzt sich der Trend fort, denn viele Marktteilnehmer beginnen gerade erst damit, Nachhaltigkeitskriterien zu analysieren.
Durch die Theorie nicht erklärbar: Der Aktienmarkt fuhr in den vergangenen Jahrzehnten in den sechs Monaten November bis April üppige 5,51 Prozent ein, in den Monaten Mai bis Oktober aber nur klägliche 1,31 Prozent.
Wenn es ein Wort gibt, das institutionelle Investoren in diesem Jahr besonders häufig in den Mund nehmen dürften, dann ist es „Sachwerte“, die im Gegensatz zu Staatsanleihen zunehmend Gefallen finden. Doch die Europäer ticken in dieser Angelegenheit nicht einheitlich.
Laut einer aktuellen Analyse rücken Asset-Klassen abseits des Rentenmarktes immer stärker in den Fokus der institutionellen Anleger. Die Renditeerwartungen bleiben jedoch bescheiden.
Eine länderübergreifende Studie des Finanzdienstleisters State Street thematisiert das Anlageverhalten privater und institutioneller Investoren. Die Ergebnisse zeigen eine verunsicherte, teils sogar überforderte Investorenlandschaft.
Zumeist werden laut einer Union-Studie darüber Diversifikationseffekte abgebildet. Für Prognosen zu Korrelationen werden Risikomodelle nur von den wenigsten Institutionellen genutzt.
Das langjährige Mitglied im Vorstand der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) in Köln, Gabriele Boßmann, hat die Kasse am 31. Oktober verlassen. Grund seien unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten im Vorstand zur strategischen Fortentwicklung der Kasse.