Die Kapitalanleger im Berliner Zahnärzte-Versorgungswerk hatten ein breites Tätigkeitsspektrum. Dieses erstreckte sich bis hin zu Crowdfunding, Kunst-Investments und einem Yacht-Verleih sowie regional bis Kalifornien, Südafrika und Ibiza. Um all dem nachzukommen, braucht es Fokus und Teamarbeit.
Das Interesse institutioneller Anleger an Private Debt reißt nicht ab. Doch wie steht es um den Zugang? Wer bietet Hilfestellung? Und was braucht man, um erfolgreich in Kredite zu investieren? Eine Anlaufstelle sind Rechtsberater und Admin-Plattformen.
Manager von Private-Equity- und anderen Privatmarktfonds nutzen in ihrem Anlageprozess zunehmend Finanzierungen auf Fondsebene. Immer häufiger stellen private Kreditfonds diese Kredite zur Verfügung. Für deren Investoren eröffnen solche Fondsfinanzierungen ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten und Diversifikation, die über das klassische Direct Lending hinausgeht.
Mikrofinanzfonds zielen auf einen besonders starken sozialen Impact ab. Gleichzeitig bieten sie relativ beständige und unkorrelierte Erträge. Die Renditen sind zwar absolut gesehen nicht hoch, gerade in der Niedrigzinsphase waren sie aber relativ attraktiv. Doch mit dem höheren risikofreien Zinsniveau stellt sich für zahlreiche Investoren die Abwägung von Rendite und Wirkung neu dar.
Der Schutz der Regenwälder erfordert mehr Anstrengungen – und mehr Rendite. Impact Investments für die Biodiversität in Lateinamerika, Afrika und Asien sind nur schwer im institutionellen Volumen monetarisierbar. Es gibt aber Beispiele, wie sich Regenwaldschutz und Renditeerfordernisse zusammenbringen lassen.
Logistik bewegt Güter und Investoren. Einerseits ist die Nachfrage nach den Immobilien stabil. Andererseits investieren mehr und mehr Großanleger in diese Anlageklasse, die auf den ersten Blick in krassem Gegensatz zur ökologischen Nachhaltigkeit steht.
Das Versorgungswerk der Zahnärzte Nordrhein investiert auch in Nischen, gerade wenn es sich um soziale Infrastruktur handelt. Schätzen gelernt hat man auf diesem Weg aber auch die Ressourcen eines großen Asset Managers – zumal, wenn es ein Ansatz ist, der nicht nur die finanzielle Rendite im Fokus hat. Letzteres bewährt sich insbesondere bei Assets der sozialen Infrastruktur.
Die Liebe der Investoren zu Immobilien ist abgekühlt. Weniger auf das Herz als auf den Kopf zielen Loan to Values, Spreads und Solvency-II-Vorteile von Kreditstrategien ab. Bestände zu finanzieren, vereint Rendite mit Sicherheit und dürfte mehr als ein Flirt sein.
Bürohäuser sind traditionell die mit Abstand wichtigste Anlageklasse institutioneller Anleger im Immobilienspektrum. Ihren Ruf als Ertragsbringer haben sie inzwischen aber eingebüßt. Warum die rückläufigen Büro-Quoten weiter sinken werden und wie man schwer vermietbare Objekte für Nutzer attraktiver macht.
Real Estate Investment Trusts sind eine besondere Form börsennotierter Unternehmen, die Immobilien besitzen, finanzieren oder auch managen. Für institutionelle Investoren können diese Aktiengesellschaften äußerst interessant sein, schließlich bieten sie neben hohen Dividendenrenditen praktisch auf Knopfdruck Zugang zu allen nur denkbaren Nutzungsarten in den unterschiedlichsten Regionen. Und das ohne Blind-Pool-Risiko. Aber anders als im angelsächsischen Raum ist das Interesse deutscher Großanleger an diesen Immobilienaktien – von Ausnahmen einmal abgesehen – begrenzt. Und das hat Gründe.