Ein Investment in die Emerging Markets ist leichter gesagt als getan. Und das hat viele Gründe. Mit einem neuen Dachfonds adressiert die DEG Impact aus Köln nun gezielt einzelne dieser Länder, bei denen die Rahmenbedingungen besonders vorteilhaft für Eigenkapitalgeber sind. Dabei werden die Risiken über Zielfonds und handverlesene Asset Manager gestreut. Und für eine geringe Zusatzgebühr gibt es eine Garantie der EU obendrauf.
Anleger bleiben gegenüber Infrastruktur sehr aufgeschlossen. Trotzdem fällt den Anbietern aus verschiedenen Gründen das Fundraising schwer. Ein Grund für die Zurückhaltung: Die Asset-Klasse ist weniger sortenrein als früher. Neben Datacentern spielt die Musik vor allem in der Energy Transition.
Der Crash des Berliner Zahnärzte-Versorgungswerks gefährdet nicht nur die Altersvorsorge von Dentisten, sondern beschädigt auch das Gesamtsystem der Altersvorsorge der Freien Berufe. Grund genug für die ABV, einige Dinge klarzustellen. Für Verbesserungen soll das ABV-Prädikat sorgen.
Die Kapitalanleger im Berliner Zahnärzte-Versorgungswerk hatten ein breites Tätigkeitsspektrum. Dieses erstreckte sich bis hin zu Crowdfunding, Kunst-Investments und einem Yacht-Verleih sowie regional bis Kalifornien, Südafrika und Ibiza. Um all dem nachzukommen, braucht es Fokus und Teamarbeit.
Das Interesse institutioneller Anleger an Private Debt reißt nicht ab. Doch wie steht es um den Zugang? Wer bietet Hilfestellung? Und was braucht man, um erfolgreich in Kredite zu investieren? Eine Anlaufstelle sind Rechtsberater und Admin-Plattformen.
Manager von Private-Equity- und anderen Privatmarktfonds nutzen in ihrem Anlageprozess zunehmend Finanzierungen auf Fondsebene. Immer häufiger stellen private Kreditfonds diese Kredite zur Verfügung. Für deren Investoren eröffnen solche Fondsfinanzierungen ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten und Diversifikation, die über das klassische Direct Lending hinausgeht.
Mikrofinanzfonds zielen auf einen besonders starken sozialen Impact ab. Gleichzeitig bieten sie relativ beständige und unkorrelierte Erträge. Die Renditen sind zwar absolut gesehen nicht hoch, gerade in der Niedrigzinsphase waren sie aber relativ attraktiv. Doch mit dem höheren risikofreien Zinsniveau stellt sich für zahlreiche Investoren die Abwägung von Rendite und Wirkung neu dar.
Der Schutz der Regenwälder erfordert mehr Anstrengungen – und mehr Rendite. Impact Investments für die Biodiversität in Lateinamerika, Afrika und Asien sind nur schwer im institutionellen Volumen monetarisierbar. Es gibt aber Beispiele, wie sich Regenwaldschutz und Renditeerfordernisse zusammenbringen lassen.
Logistik bewegt Güter und Investoren. Einerseits ist die Nachfrage nach den Immobilien stabil. Andererseits investieren mehr und mehr Großanleger in diese Anlageklasse, die auf den ersten Blick in krassem Gegensatz zur ökologischen Nachhaltigkeit steht.
Das Versorgungswerk der Zahnärzte Nordrhein investiert auch in Nischen, gerade wenn es sich um soziale Infrastruktur handelt. Schätzen gelernt hat man auf diesem Weg aber auch die Ressourcen eines großen Asset Managers – zumal, wenn es ein Ansatz ist, der nicht nur die finanzielle Rendite im Fokus hat. Letzteres bewährt sich insbesondere bei Assets der sozialen Infrastruktur.