In den vergangenen 25 Jahren performte der M-Dax deutlich besser als der Dax. Sehen lassen können sich aber auch die Planvermögen der M-Dax-Mitglieder. Diese kommen im Schnitt auf ein Volumen von etwa einer Milliarde Euro, sind breit diversifiziert und auch in illiquide Assets allokiert. Fest steht: Die Planvermögen stehen der M-Dax-Performance nicht im Wege.
Dass Krankenkassen kränkeln, liegt vor allem am Gesundheitssystem und nicht (mehr) am Kapitalmarkt. Dieser bietet seit dem Zinsanstieg auch sicherheitsorientierten Anlegern eine ausreichend große Multi-Fixed-Income-Spielwiese, auf der auskömmliche Renditen wachsen. Für Anleihen spricht auch die sinkende Sicherungsobergrenze für Termingelder.
Familienunternehmen zeichnen sich durch eine einzigartige Verbindung von Unternehmertum und familiären Werten aus, die über Generationen hinweg weitergegeben werden. Wie Finanzinvestoren Zugang zu diesem elitären Kreis bekommen können, zeigt unsere Recherche.
Humankapital ist ein knappes Gut. Dies gilt vor allem für Investoren mit Insourcing-Ambitionen. Darüber, wie diese passende Mitarbeiter finden und halten können, sowie an welcher Stelle der Wertschöpfungskette die Asset Manager angedockt werden können, diskutierte ein fachkundiges Panel.
Ob Aktien oder Private Equity: Eigenkapital ist ein wichtiger Renditetreiber im Portfolio. Zuletzt hatten Anleger meist mehr Freude an Aktien, aber das könnte sich rasch ändern. Denn die Aussichten hellen sich für Private Equity auf, während die US-Aktienbörsen weltweite Schockwellen aussenden.
Die Versorgungswerke der Angehörigen der freien Berufe leiden unter schlechter Presse. Grund sind vor allem Probleme in der Immobilienallokation. Wenig Freude machen den Mitgliedern auch ausbleibende Rentenerhöhungen – insbesondere im Vergleich zur staatlichen Rente. Zu beachten ist aber: Für das staatliche Umlageverfahren müssen Steuergelder umgelegt werden und Versorgungswerke versorgen sich selbst.
Eine robuste strategische Aufstellung steht bei vielen Investoren gerade jetzt im Fokus ihrer Asset-Allokation. Zwar haben viele Märkte und Portfolios (überraschend) gut performt. Der Ausblick ist jedoch nach Jahren der Multikrisen so unsicher wie selten. Es gilt, sich für unangenehme Überraschungen zu wappnen.
Die Zinswende spült seit zwei Jahren wieder Euro-Staatsanleihen in die Portfolios und Direktbestände. Investoren können damit lange Laufzeiten endlich wieder zu vernünftigen Renditen einloggen. Doch angesichts der aktuellen Schuldentrends rücken staatliche Kreditrisiken wieder stärker in den Blickpunkt und Laufzeitprämien könnten mit der Emissionsflut steigen. Wie Investoren und Asset Manager mit diesen Herausforderungen umgehen.
Städte und Kommunen entdecken den Kapitalmarkt für sich. Mehr und mehr von ihnen finanzieren Ausgaben nicht mehr nur über Steuern und Bankkredite, sondern zusätzlich über Schuldscheine oder per Stadtanleihe. Diese Zinsträger finden reißenden Absatz.
Nicht nur die klassischen Großgrundbesitzer wie Kirchen und Kommunen vergeben Grundstücke in Erbbau. Auch rein renditeorientierte Investoren erschließen sich als Erbbaurechtsgeber einen jahrzehntelangen und inflationsgesicherten Cashflow – und das ohne Abschreibungsbedarf. Ihre Stärken stellten Erbbauzinsen zuletzt während des Inflationsschocks und dem Einbruch an den Immobilienmärkten unter Beweis.