Immobilien
2. November 2023

US-Bürogebäude wechselt Besitzer mit 45 Prozent Discount

Kalifornischer Investmentmanager zahlt umgerechnet 68 Millionen Euro für Immobilie in San Francisco. Verkäufer war CBRE Investment Management.

Büroimmobilien in den USA sind besonders nachhaltig von den Homeoffice-Trends in Folge der Corona-Pandemie betroffen. So verzeichnen Bürogebäude am US-Immobilienmarkt inzwischen deutliche Abschläge, wie ein Beispiel aus Kalifornien zeigt. So hat der in San Francisco ansässige Immobilien-Investmentmanager Rubicon Point Partners ein Bürogebäude in der Stadt für umgerechnet 68 Millionen Euro erworben, was einem Abschlag von circa 45 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises aus 2020 entspricht. Das berichtet IPE News mit Hinweis auf „Quellen“. Demzufolge hatte der Kaufpreis im Juli 2020 135 Millionen US-Dollar betragen und das Gebäude sei Anfang dieses Jahres zu 90 Millionen US-Dollar am Markt angeboten worden. Bei dem Verkäufer handelte es sich um CBRE Investment Management, das Unternehmen habe sich aber auf Nachfrage hin nicht zu dem Verkauf äußern wollen.

Backsteingebäude mit starkem Ankermieter

Anfang dieser Woche hatte Rubicon Point Partners den Erwerb des sechsstöckigen Gebäudes in der 123 Townsend Street bekannt gegeben, ohne jedoch finanzielle Details zu nennen. Das Gebäude umfasst laut Mitteilung umgerechnet rund 12.700 Quadratmeter und besteht aus Backsteinen und Holz. Die Neuakquisition des Townsend Building sei Teil der Strategie, in qualitätsstarke Immobilien an der Westküste zu investieren, hieß es seitens Rubicon am Montag.

Das Townsend Building befinde sich in einem Viertel mit zahlreichen Einzelhandelsangeboten und biete eine bequeme Verkehrsanbindung. Nach Angaben von IPE ist der Zahlungsdienstleister Paypal einer der Hauptmieter in dem Gebäude.

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