Schwarzer Schwan
25. Juni 2021

Vordenkerin

Neue Anlageuniversen

Menschliches, Allzumenschliches erfuhren wir dieser Tage nicht von Friedrich Nietzsche, sondern von Geistesgrößen unserer Zeit. So verkündete Entertainerin Britney Spears der Welt, dass sie der seit 2008 bestehenden Vormundschaft über ihre Person und ihre Millionen satt ist. Reality-Star Paris Hilton tat dagegen kund, dass sie nun nicht mehr so an den Milliarden, sondern mehr an Babys interessiert sei. Dies, obwohl sie als Erbin und nicht als Mutter berühmt wurde. Apropos erben: Der vor drei Jahren spurlos verschwundene Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub wurde von seiner Familie nun offiziell für tot erklärt – trotz der Trauer, dass durch diesen Schritt nun Erbschaftsteuer in Höhe von einer halben Milliarde Euro zu zahlen sei.

So stolpert die High Society mal wieder bei der Sinnfindung und bei der Beschäftigung mit ihren Lebensentwürfen über das Klein-Klein und die Kalamitäten in ihren Paralleluniversen. Dagegen denkt der Vermögensverwalter LFDE ganz groß und beschäftigt sich lieber mit universalen Menschheitsfragen – und zwar in Gestalt des ersten europäischen Weltraumfonds Echiquier Space. „Dies ist der erste aktiv verwaltete Themenfonds in Europa, der in Unternehmen investiert, die im Weltraum oder zwischen Erde und Weltraum tätig sind, auf der Erde an der Entwicklung des Weltraum-Ökosystems arbeiten, sowie in Unternehmen, die mit ihren universellen Technologien die Eroberung des Weltraums ermöglichen“, schwärmt LFDE über die Suche nach Wachstum im Weltraum.

LFDE reißt Anlagegrenzen ein

„LFDE hat als erste europäische Fondsgesellschaft einen Publikumsfonds zum Thema Weltraum aufgelegt – der bis dato ultimativen Grenze für Investments“, sagt John Korter, Country Head Deutschland und Österreich bei LFDE. „Wir freuen uns auf dieses Abenteuer mit unseren Vertriebspartnern und Anlegern.“

Kleingeister werden vielleicht nicht überzeugt sein. Aber Investoren könnten sich mit dem Fonds neue Anlageuniversen erschließen. Und Elon Musk und Jeff Bezos müssen mit ihren Raumfahrtplänen ihr Geld nicht allein verbrennen. Außerdem handelt es sich um ein nachhaltiges Produkt. Die Manager des LFDE-Space-Fonds wollen Unternehmen bevorzugen, die mit ihren Produkten oder Dienstleistungen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Raumfahrtwirtschaft leisten. Da stellt sich jedoch die Frage, welche Governance eigentlich im Weltall gilt? Und wenn die Menschheit so nachhaltig im Weltall wie auf der Erde unterwegs ist: Braucht es dann nicht nur einen „Planet B“, sondern nicht auch bald ein „Space B“?

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihre Redaktion von portfolio institutionell!

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