Immobilien
16. März 2020

Wohnungs-Mietrenditen weiter rückläufig

Spitzenanfangsrendite bei 4,37 Prozent. Renditerückgang an B-Standorten höher als in A-Städten.

Die Immobilienexperten von Catella konstatieren einen Anstieg der durchschnittlichen Wohnungsmieten an 81 deutschen Standorten im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Der stärkste Mietpreisanstieg sei in der Kategorie „mittlere Lagen“, außerhalb der Top-7-Märkte zu verzeichnen gewesen. Gleichzeitig ist an nahezu allen Standorten die Rendite rückläufig. Im Mittel liegt die Spitzenanfangsrendite aktuell bei 4,37 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr um 22 Basispunkte gesunken. An B-Standorten ging die durchschnittliche Rendite deutlich stärker auf jetzt 3,82 Prozent zurück.

Prof. Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella, kommentiert: „Die Rendite der Top-7-Wohnungsmärkte sank innerhalb der vergangenen zwölf Monate um sechs Basispunkte auf 2,9 Prozent. Deutlich höher fiel der Rückgang an den B-Standorten aus. Mit Blick auf das Rendite-Risiko-Profil lässt sich vor allem für risikoaverse Investoren ein weiter zunehmendes Diversifizierungspotenzial mit attraktiver Rendite innerhalb Deutschlands registrieren. Gerade auf der Portfolioebene bieten sich zahlreiche Alternativen zur Risikominimierung.“

Berlin bleibe aufgrund der sehr hohen Nachfrage und der starken Investitionsdynamik der vergangenen Jahre mit einer Bruttorendite von 2,40 Prozent klarer Spitzenreiter. Die attraktivste Rendite lasse sich derzeit mit jeweils 6,60 Prozent in Cottbus und Herne erwirtschaften.

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