Strategien
9. Dezember 2020

Zeit ist Geld

Zeitfaktor kritische Größe für institutionelle Anleger. Rückblick auf die Faros-Veranstaltung.

Speziell für die Aktienanlage gilt: Time in the market beats timing the market!“ Für institutionelle Anleger in Deutschland hat der Zeitfaktor aber auch generell eine wichtige Bedeutung. Dies machte zuletzt auch eine Investorendiskussionsrunde auf dem 6. Faros Institutional Investors Forum deutlich. Erkennbar war dies unter anderem an folgenden Statements des Anlegerquartetts Gregor Asshoff (Soka-Bau), Hans Wilhelm Korfmacher (WPV), Volker Pätzold (VGH) und Andreas Siegert (Geno-PK) zu den unterschiedlichsten Sachverhalten.

Beispiel Fixed Income:

„Die Laufzeitverkürzung spült automatisch Kursgewinne ein“,
„derzeit so viel Geld anzulegen hat seine Schattenseiten“,
„bei gutem Timing machen auch Solva-0-Papiere Spaß“ und
„wir haben frühzeitig begonnen, den Zinsdruck abzubauen.“

Zur Regulierung:

„Es ist ärgerlich, dass aus Brüssel andauernd neue Vorschriften kommen. Man muss sich Zeit schaffen, um noch zum Anlegen zu kommen.“

Zum gefühlten Hauptthema aller Instis:

„Früh in Alternatives einzusteigen, hat viel gebracht.“

Auch liquide Assets und deren Steuerung sind relevant:

„Zu welchem Zeitpunkt erreicht der Markt sein Tief?“,
„wir haben den Hedge zum richtigen Zeitpunkt aufgelöst“,
„Hedges, Timing und Alpha sollte man über einen langen Zeitraum untersuchen. Selten bleibt nach Kosten mehr als bei einem ETF.“

Klar ist, dass Alpha von der Qualität der Asset Manager abhängt:

„Der Track Rekord in Krisenzeiten ist das wichtigste Kriterium für die Asset-Manager-Selektion.“

Für sich erscheinen die Statements zeitlos. Wer hat es aber gesagt?

Dies – und auch was die weiteren Themenblöcke dieser interessanten, von Faros-Gründer Uwe Rieken moderierten Diskussion waren – erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe von portfolio institutionell.

 

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