Asset-Klassen stehen im Wettbewerb um Kapital. Mit immer besseren Argumenten können Aktien der Emerging Markets für sich werben – auch gegenüber den Private Markets und Fixed Income. Wie unsere Expertenrunde mit Vertretern von Mercer und RBC BlueBay zeigt, gilt es bei der Umsetzung einer Allokation in Asiens und Lateinamerikas Aktien viele Punkte zu beachten. Zu diesen zählen die Aktiv-Passiv-Frage, die Implementierung von Nachhaltigkeit und natürlich der Umgang mit China. Sehr relevant, auch um sich vor geopolitischen Risiken zu schützen, ist die Portfoliostruktur und eine strategisch-langfristige Sicht auf diese Asset-Klasse.
Hotel-Investments sind wieder gefragt. Neben Portfolio-Transaktionen trugen Einzelobjekte zu einem starken Jahresergebnis bei, darunter der Verkauf des Pullman Paris Montparnasse.
Das Interesse institutioneller Anleger an Private Debt reißt nicht ab. Doch wie steht es um den Zugang? Wer bietet Hilfestellung? Und was braucht man, um erfolgreich in Kredite zu investieren? Eine Anlaufstelle sind Rechtsberater und Admin-Plattformen.
Manager von Private-Equity- und anderen Privatmarktfonds nutzen in ihrem Anlageprozess zunehmend Finanzierungen auf Fondsebene. Immer häufiger stellen private Kreditfonds diese Kredite zur Verfügung. Für deren Investoren eröffnen solche Fondsfinanzierungen ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten und Diversifikation, die über das klassische Direct Lending hinausgeht.
Indexnahe Strategien, die die Charakteristiken einer Benchmark replizieren, sind für institutionelle Investoren von zunehmender Bedeutung. Weil nur eine geringe Anzahl aktiver Fondsmanager nachhaltig ihre Benchmark schlägt, gerät aktives Asset Management ins Hintertreffen. Das gilt vor allem für die tiefen und liquiden Märkte, die von einer Vielzahl von Analysten begleitet werden. Bei einem Roundtable-Gespräch diskutierten Stefan Nellshen, Denis Friess und Frank Stefes über die Thematik, die sich bis in das Feld der Absicherungsstrategien erstreckt.