Deutsche Finance Group: Klarstellung in Sachen BVK
Das Unternehmen wurde im Zusammenhang mit US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer genannt. Nun stellen die Münchner klar, man sei kein operativer Entscheidungsträger gewesen.
Das Unternehmen wurde im Zusammenhang mit US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer genannt. Nun stellen die Münchner klar, man sei kein operativer Entscheidungsträger gewesen.
Vom Deutschlandfonds über Renewables bis hin zu den Klimapfaden: Das Themenspektrum der Panels beim Private Markets Forum war vielfältig und dennoch voller Schnittmengen. So verlangt der Ausbau Erneuerbarer Energien und flexibler Speicher Milliarden an Investorenkapital. Wie sich mit der Dekarbonisierung Geld verdienen lässt, auch das wurde thematisiert.
Die Asset-Manager-Szene steht aktuell gut da. Die Zukunft sieht allerdings weniger rosig aus. Gründe sind der Trend zu passiven, margenschwachen Produkten und Investitionskosten. Wie eine Studie von ZEB zeigt, können Asset Manager allerdings je nach Größe recht optimistisch in die Zukunft blicken.
Private Markets brauchen viel mehr Öffentlichkeit – dies sagen zumindest viele, sich mit Eltifs oder Evergreen-Funds wappnende General Partner, mit denen sie in den Kampf um die lukrativen Wholesale- und Retail-Gelder ziehen wollen. Institutionelle Anleger verfolgen diese Pläne eher mit Skepsis. Zurückhaltung herrschte seit dem Zinsanstieg auch bezüglich neuer Commitments, was teils einem Mangel an Exits und teils wieder attraktiven Anleihemärkten geschuldet ist. Zur Erörterung der Lage und zur Lösungssuche auch gerade bezüglich von Selektionsfragen lud portfolio institutionell etwa 50 LPs und acht GPs auf das zweite Private Markets Forum nach Düsseldorf – und um den Private Markets zumindest etwas Öffentlichkeit zu geben.
Bei ETFs und Publikumsfonds ist Wertpapierleihe weit verbreitet, doch auch in Spezialfonds und Direktanlagen können Asset Owner damit zusätzliche Erträge auf ihren Portfoliobestand erzielen. Die Leihe bringt meist nur wenige Basispunkte, der Investor hat aber auch kaum Aufwand.
Die Divergenz könnte nicht größer sein: Einerseits verliert Sustainable Finance an Bedeutung. Andererseits beschleunigt sich der Klimawandel. Drei Fachleute berichten vor diesem Hintergrund, wo sie jetzt die Schwerpunkte für eine nachhaltige Zukunft setzen.
Der Schutz der Regenwälder erfordert mehr Anstrengungen – und mehr Rendite. Impact Investments für die Biodiversität in Lateinamerika, Afrika und Asien sind nur schwer im institutionellen Volumen monetarisierbar. Es gibt aber Beispiele, wie sich Regenwaldschutz und Renditeerfordernisse zusammenbringen lassen.
Die Aussichten von Asset Managern. Die Perspektiven der Private Markets. Die Chancen der Wertpapierleihe.
Spezialfonds profitieren vom Bond-Nettoneugeschäft. Versicherungen bleiben Sorgenkind.
Kirchliche Investoren und NKI sehen große ESG-Risiken. Anleger plädieren für Moratorium und mehr Kreislaufwirtschaft.